DÜW-Journal - page 6

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Haßloch/Lambrecht:
Neue Schulleiter eingeführt
Neue Impulse für HAG und Realschule plus
Zwei neue Schulleiter haben in den
vergangenen Monaten ihren Dienst
im Landkreis Bad Dürkheim aufge-
nommen: Klaus Strempel leitet das
Hannah-Arendt-Gymnasium (HAG)
in Haßloch, Tanja Walter die Real-
schule plus in Lambrecht. Ihr Werde-
gang:
Klaus Strempel
wurde 1959 in Völklin-
gen geboren und studierte Germanis-
tik, Geographie und Pädagogik an der
Universität Saarbrücken. Nach dem an-
schließenden Referendariat verbrach-
te er ein Jahr in Oulu in Finnland. Zwi-
schen 1991 und 1996 führte ihn sein
Weg nach Berlin, wo er für die Leh-
rerausbildung tätig war. Zum Schuljahr
1997/1998 wechselte er als Studienrat
an das Europa-Gymnasium in Wörth,
2003 erfolgte die Ernennung zum Stu-
diendirektor, 2007 wurde er stellver-
tretender Schulleiter des Gymnasiums.
Noch heute unterrichtet er Deutsch
und Geographie.
Sein besonderes Interesse gilt dem
Ganztagesgymnasium: In Wörth hat er
den Ganztagesbetrieb eingeführt, es
war eines der ersten Gymnasien in
Rheinland-Pfalz. „Ich kannte diese
Schulform schon von meiner Zeit in
Finnland, es ist also genau mein The-
ma“, sagt Strempel. In Wörth war der
Betrieb auf neun Jahre angelegt, in
Haßloch kommt zusätzlich das Kon-
zept G8 hinzu. „Es gibt in Rhein-
land-Pfalz überhaupt nur 20 Schulen,
die in acht Jahren zum Abitur führen.“
Das Konzept in Haßloch sei daher ein
anderes, da mit 30 Wochenstunden
auch nachmittags Unterricht angebo-
ten werde, im Ausgleich aber auch vor-
mittags andere Angebote stattfinden.
Dieses Konzept möchte er weiter ent-
wickeln. Als Schulleiter sei seine Auf-
gabe auch, Impulse zu setzen und auf-
zunehmen und für eine entspannte
und menschliche Atmosphäre zu sor-
gen. „Unsere Schule soll ein Lebens-
raum sein, der allen Beteiligten ein of-
fenes und vorurteilfreies Miteinander
ermöglicht.“ Am Hannah-Arendt-Gym-
nasium gefällt ihm, dass es eine „ganz
moderne Schule“ sei, sehr gut ausge-
stattet, aber eben auch offen, geprägt
durch gegenseitige Wertschätzung, Ach-
tung und Fairness. „Was bisher gut ge-
laufen ist, soll weitergeführt werden,
ansonsten muss man schauen, an wel-
chen Stellen es noch Verbesserungs-
möglichkeiten gibt.“ Als Schulleiter
möchte er seine Schüler für die Schu-
le begeistern und die richtigen Wei-
chen für eine erfolgreiche Zukunft stel-
len – damit sie stolz sein können, am
HAG Abitur gemacht zu haben.
1973 in Iserlohn (Nordrhein-Westfalen)
geboren, kam
Tanja Walter
zum Stu-
dium in die Pfalz. Mathematik und Phy-
sik studierte sie zunächst in Kaiserslau-
tern und dann an der Universität Kob-
lenz-Landau. Dort schloss sie 1996 mit
dem ersten Staatsexamen in Mathe,
Physik/Chemie und Katholischer Reli-
gion ab, dann folgte ihr Referendariat
– in Lambrecht, damals noch Regiona-
le Schule. Zum Schuljahr 2000/2001
wechselte sie nach Weisenheim am
Berg, doch 2010 kam sie zurück. Wäh-
rend ihrer Zeit in Weisenheim am Berg
war sie unter anderem in der Refe-
rendariatsausbildung und Lehrerfort-
bildung tätig und absolvierte eine Zu-
satzausbildung zur Mathematik-Mode-
ratorin. „Als ich dann die damalige
stellvertretende Schulleiterin während
ihres Mutterschutzes vertreten habe,
habe ich gemerkt, wie gerne ich die-
se Aufgaben übernehme und mich kurz
darauf als Pädagogische Koordinato-
rin in Lambrecht beworben“, erinnert
sich Walter. Kurz nach ihrer „Rückkehr“
übernahm sie auch die Rolle der stell-
vertretenden Schulleiterin – und im Juli
2015 noch die Aufgaben der kommis-
sarischen Schulleiterin. „Lambrecht hat
drei Funktionsstellen im Bereich der
Schulleitung und nur eine davon war
zu Beginn des Schuljahres 2015/16 be-
setzt. Das kann man alleine nicht auf
Dauer schaffen. Uns ist es gelungen,
in kürzester Zeit Teamstrukturen auf-
zubauen, die einen reibungslosen Ab-
lauf gewährleisten.“ Dies allein spre-
che für die Schule und das Team, sagt
sie. „Meine Schule und ihre regiona-
len Umstände sind für mich einzigar-
tig.“ Sie habe sich bewusst für die Rück-
kehr entschieden.
Bereits in kurzer Zeit seien einige Pro-
jekte auf den Weg gebracht worden,
wie Intensivsprachkurse für Kinder mit
mangelnden Deutschkenntnissen, me-
dienpädagogische Tage, Kooperatio-
nen mit Firmen und der BBS Bad Dürk-
heim zur Berufsorientierung und mehr.
„Wir konzentrieren uns auf unsere be-
stehenden Stärken und den steten Aus-
bau unserer Profilierung, um unseren
Kindern ein qualifiziertes Bildungsan-
gebot zu bieten. Alles Andere wird die,
hoffentlich positive, Zukunft zeigen“,
sagt Tanja Walter.
Neuer Mann am HAG: Klaus Strem-
pel kam vom Europa-Gymnasium
Wörth als Schulleiter nach Haßloch.
Fotos: privat
Die Schule ist ihr sehr gut vertraut:
Schon ihr Referendariat absolvierte
Schulleiterin Tanja Walter an der
Realschule plus in Lambrecht.
Infotage der Schulen im Januar und Februar
IGS Deidesheim/Wachenheim
28.1.2017, 9-12 Uhr, 30./31.1.,
14-16 Uhr; 1.2., 9-12 Uhr: Anmel-
dung 5. Klassen (Wachenheim)
6.-9.2., nach Vereinbarung: An-
meldung MSS extern (Deides-
heim)
IGS Grünstadt
12.1.2017, 19 Uhr: MSS-Info
28.1.-1.2.: Anmeldung 5. Klassen
6.2.-10.2.: Anmeldung MSS
Siebenpfeiffer-Realschule plus
Haßloch
15.2. und 17.2.2017:
Anmeldung 5. Klassen
1.2.-1.3.: Anmeldung für Facho-
berschule
Realschule plus Lambrecht
13.-24.02.2017, 8-12 Uhr:
Anmeldung 5. Klassen
16.2., 13-16 Uhr:
Anmeldung 5. Klassen
Realschule plus
Weisenheim am Berg
13.-28.2.2017: Anmeldetage
Carl-Orff-Realschule plus
Bad Dürkheim
15.-28.2.2017, 8-14.30 Uhr:
Anmeldung 5. Klassen
24.2., 8-12 Uhr:
Anmeldung 5. Klassen
Werner-Heisenberg-Gymnasium
Bad Dürkheim
15./16.2.2017, 8-16 Uhr:
Anmeldung 5. Klassen
17.2., 8-13 Uhr:
Anmeldung 5. Klassen
Leininger-Gymnasium Grünstadt
15./16.2.2017, 8-12 und 13-15.30
Uhr: Anmeldung 5. Klassen
17.2. und 20.2., 8-13 Uhr:
Anmeldung 5. Klassen
24.4., 19.30 Uhr: Infoabend zur
zweiten Fremdsprache für Eltern
der 5. Klassen (Aula)
Hannah-Arendt-Gymnasium Haß-
loch
21.1.2017, 9-13 Uhr:
Tag der offenen Tür
30.1./1.2., 8-14 Uhr:
Anmeldung 5. Klassen
31.1., 8-14 Uhr und 18-20 Uhr:
Anmeldung 5. Klassen
BBS Bad Dürkheim
3.2.2017: Infotag mit Praxisein-
blick und Aufnahmevorberei-
tung, Info:
Freundschaft zwischen Schulen und Schülern
Ein Schüleraustausch muss nicht
immer was mit Fremdsprachen
zu tun haben: Seit 2013 besteht
eine Freundschaft zwischen den
Berufsbildenden Schulen (BBS)
in Bad Dürkheim und Starnberg
und ihren angehenden Veranstal-
tungskaufleuten (Foto). Hier geht
es darum, dass Schüler Kontakte
in die andere Region aufbauen
und so ihre beruflichen Perspek-
tiven verbessern. Diese Freund-
schaft ist jetzt offiziell besiegelt:
Die Schulleiter Stephan Hardt
(Bad Dürkheim) und Peter Dah-
mer (Starnberg) unterzeichneten
am Mittwoch, 26. Oktober, zwei
Urkunden, die gut sichtbar in
beiden Schulen aufgehängt wer-
den sollen. Landrat Hans-Ulrich
Ihlenfeld lobte als Schulträger die
Partnerschaft und unterzeichnete
ebenfalls. Landrat Karl Roth
(Starnberg) hatte seine Unter-
schrift bereits gesetzt. „Ich freue
mich, dass die Freundschaft der
Schulen aus der Kreispartner-
schaft von Bad Dürkheim und
Starnberg entstanden ist und
Früchte trägt“, sagte Landrat Ih-
lenfeld. Die Verbindung mit
Starnberg besteht seit 34 Jahren.
Foto: Adomat
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