DÜW-Journal - page 17

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Friedelsheim:
Wertstoffhof wird teilsaniert
In elf Jahren immer stärker frequentiert
Als der Wertstoffhof 2005 seinen Be-
trieb auf dem ehemaligen Gelände
der Kreismülldeponie aufnahm, konn-
te niemand ahnen, dass die Zahl der
Anlieferungen und die Menge der an-
gelieferten Materialen so stark zuneh-
men würden. Keine Frage: Der Wert-
stoffhof bei Friedelsheim erfreut sich
großer Beliebtheit. Nach elf Jahren
steht jetzt eine Sanierung an.
Ein Grund für die wachsende Frequen-
tierung war sicherlich, dass das Ange-
bot für anzuliefernde Wertstoffe und
Abfallarten im Laufe der Jahre stetig
erweitert wurde. Konnten in der An-
fangszeit lediglich die „Klassiker“ wie
zum Beispiel Sperrmüll, Bauschutt,
Schrott- und Elektroschrott angeliefert
werden, reicht heute die Palette von
Asbest, Glaswolle, Reifen und vielem
mehr bis hin zu CDs/DVDs, PVC, Hart-
kunststoffen und Grünabfall. Bis auf
Schadstoffe kann heute fast alles auf
dem Wertstoffhof angeliefert werden.
Auch die Art der Anlieferungen hat
sich stark verändert. Wurden früher
die Wertstoffe noch meist im Koffer-
raum des Pkws angeliefert, dominie-
ren heute Kleintransporter und PKWs
mit Anhängern das Bild. Das verur-
sacht an hochfrequentierten Tagen
manchmal Wartezeiten. Dass der Wert-
stoffhof so gut angenommen wird, ist
für den AWB ein Indiz für dessen at-
traktives Angebot. Dafür spricht auch
die hohe Zahl der gewerblichen An-
lieferungen durch Handwerker, Bau-
und andere Firmen. Und – obwohl kos-
tenpflichtig – nutzen das Angebot mitt-
lerweile auch viele Firmen und Privat-
kunden aus den angrenzenden Nach-
barkreisen.
Aber die elf Jahre sind an dem Wert-
stoffhof nicht spurlos vorübergegan-
gen. Die alten Betonsteinwände der
Abladeboxen waren durch das tägli-
che Verladen mit dem Radlader gebro-
chen, der Asphalt rissig und löchrig.
Eine Sanierung stand also dringend an.
Diese Gunst der Stunde, nutzt nun der
Bad Dürkheim/Friedelsheim:
Neue Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsbetriebs
Neue Gesichter im Kundenservice und auf den Wertstoffhöfen
Stand der Bauarbeiten Anfang November: Abfräsen der alten Asphaltschicht
und ausgehobener Graben für die Frostschutzschicht der neuen Stahlwände.
Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB)
hat neue Mitarbeiterinnen und Mit-
arbeiter in seinen Reihen begrüßt.
Hier werden sie mit Tätigkeitsfeld
kurz vorgestellt:
Kundenservice:
Die Mitarbeiterinnen im Kundenser-
vice bearbeiten Neuanmeldungen, Ei-
gentümerwechsel und Abmeldungen
sowie Änderungen bei den Müllton-
nen. Außerdem nehmen sie Bestellun-
gen für die Sperrmüll- und Elektro-
schrott- und Schrottsammlung entge-
gen.
Inci Uzun
ist zuständig für die drei
Verbandsgemeinden Deidesheim, Het-
tenleidelheim und Wachenheim.
Melanie Kelbel
ist für die Stadt
Grünstadt und die beiden Verbands-
gemeinden Freinsheim und Lambrecht
zuständig.
Rechnungswesen
:
Florian Kuntz
ist der neue Leiter des
Rechnungswesens im AWB. Er ist ver-
antwortlich für die Finanzbuchhaltung,
die Wirtschafts- und Finanzplanung
sowie die Gebührenkalkulation. Au-
ßerdem ist er zuständig für das Mahn-
und Vollstreckungswesen und die Jah-
resbilanz.
Wertstoffhöfe und BAUN
Da der AWB den neuen Wertstoffhof
in Haßloch mit eigenem Personal und
Maschinen betreibt, wurde dort
Sylvia
Deege
eingestellt. Sie fährt den Radla-
der und erledigt die sonstigen alltäg-
lich anfallenden Arbeiten auf dem Hof.
Seit Oktober wird auch der Wertstoff-
hof Friedelsheim komplett in Eigenre-
gie betrieben. Hier wurden die beiden
Radladerfahrer
Marc Werner
und
Pjotr
Jusczcuk
eingestellt, die auch bei der
Bioabfallumladestation Nord (BAUN)
in Grünstadt zum Einsatz kommen.
Wertstoffhof-Team: Juri Müller, Marc Werner, Pjotr Jusczcuk und Jürgen Dauth
(v.li., ohne Michael Policella). Links oben im kleinen Bild ist Sylvia Deege. Links
unten auf dem kleinen Bild sind die neuen Mitarbeiter des Kundenservices im
Kreishaus (v.li.): Inci Uzun, Florian Kuntz und Melanie Kelbel.
Fotos: KV/Müller
Komplettiert wurde das Wertstoffhof-
team durch
Michael Policella
,
Jürgen
Dauth
und
Juri Müller
. Die drei Mit-
arbeiter fahren den Rollenverdichter,
kümmern sich um anliefernde Kunden
und sorgen für einen reibungslosen
Ablauf.
Noch klein und übersichtlich: Der Wertstoffhof auf der Kreismülldeponie bei
Friedelsheim im Jahr 2005.
Fotos: AWB
AWB, um die Fläche nach Süden zu
erweitern. Damit steht den anliefern-
den Kunden zukünftig mehr Rangier-
und Abladefläche zur Verfügung. Und
um das Abladen für die Kunden noch
komfortabler zu machen, entstehen an
der Südseite neue größere Abladebo-
xen aus Stahl, wie sie sich schon auf
der Nordseite bewährt haben.
Nach Abschluss der Asphaltarbeiten,
werden Anfang Dezember die neuen
Stahlwände aufgestellt. Bis dahin müs-
sen die Kunden noch Behinderungen
und Wartezeiten in Kauf nehmen. Spä-
testens im Januar 2017 wird dann der
Betrieb wieder reibungslos ohne Be-
hinderungen stattfinden.
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