DÜW-Journal - page 4

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KONTAKTE
Ansprechpartner beim AWB
Beim Abfallwirtschaftsbetrieb
stehen Ansprechpartner für
Rückfragen der Bürger in zwei
Referaten bereit:
Der Kundenservice des AWB ist
zuständig für An- und Ummel-
dungen, Reklamationen, Abfall-
beratung, Fragen rund um die
Müllgebühren sowie die Abstim-
mung mit den Entsorgungsunter-
nehmen. Leiter des Bereichs Kun-
denservice ist
Frank Krick
. Ne-
ben der Kundenberatung stellt er
Gebührenbescheide aus und
kümmert sich um Bürgerbe-
schwerden.
Kontakt: 06322/961-5530, E-Mail:
frank.krick@kreis-bad-duerk-
heim.de
Stephanie Frey
kümmert sich
um die Wünsche der Einwohner
der Stadt Bad Dürkheim. Sie
nimmt für diese auch die Mel-
dungen für Kühlschrankabholun-
gen, Sperrmüll und E-Schrott/
Schrott auf Abruf entgegen.
Kontakt: 06322/961-5511, E-Mail:
stephanie.frey@kreis-bad-duerk-
heim.de
Vera Lowinski-Loh
betreut
Grünstadt und die VGs
Freinsheim und Lambrecht. Sie
nimmt dafür auch Abrufe für
Kühlschränke, Sperrmüll und
E-Schrott/Schrott entgegen.
Kontakt: 06322/961-5533, vera.
Heike Scherer
ist zuständig für
Haßloch, die VG Grünstadt-Land
sowie die VG Wachenheim. Sie
nimmt auch die Abrufe für Kühl-
schränke, Sperrmüll und
E-Schrott/Schrott entgegen.
Kontakt: 06322/961-5532, E-Mail:
heike.scherer@kreis-bad-duerk-
heim.de
Daniela Böhl
kümmert sich um
die Einwohner der VGs Deides-
heim und Hettenleidelheim. Ab-
rufe von Kühlschränken, Sperr-
müll und E-Schrott/Schrott für
diese Gebiete gehen auch an sie.
Kontakt: 06322/961-5531, E-Mail:
daniela.boehl@kreis-bad-duerk-
heim.de
Fragen zur Mülltrennung beant-
worten auch die Mitarbeiter des
Referats Technik:
Bernhard Hohenbrink
ist Ab-
fallberater und darüber hinaus
zuständig für die Wertstoffhöfe
und die Schadstoffsammlung.
Kontakt: 06322/961-5524, E-Mail:
bernhard.hohenbrink@
kreis-bad-duerkheim.de
Thomas König
ist für die Öffent-
lichkeitsarbeit des AWB zustän-
dig, zu der DÜW-Journal und Ab-
fallkalender gehören. Daneben
ist er in der Abfallberatung tätig
und betreut die technischen An-
lagen der Deponie an der L 527.
Kontakt: 06322/961-5525, E-Mail:
thomas.koenig@kreis-bad-duerk-
heim.de
Landkreis Bad Dürkheim:
Abfallwirtschaft seit rund neun Jahren im Eigenbetrieb verwaltet
Das Beste aus Müll machen
Der Abfallwirtschaftsbetrieb stellt sich vor: Gruppenbild der Mitarbeiter. Ein Organigramm mit den Zuständigkeiten fin-
den Sie im Mittelteil dieses Düw-Journals.
Foto: KV/Müller
Hintergrund:
Warum wird im Landkreis Müll getrennt?
Im Landkreis Bad Dürkheim leben
rund 133.500 Menschen. Jeder von
ihnen produziert täglich Abfälle,
die unter der Regie des Abfallwirt-
schaftsbetriebes (AWB) des Land-
kreises Bad Dürkheim verwertet
oder entsorgt werden. Der Anteil
des zu entsorgenden Abfalls soll so
gering wie möglich gehalten werden.
Um dies zu gewährleisten, trennen
die Kreisbewohner den bei ihnen
anfallenden Abfall in die Fraktionen
Restmüll, Biomüll und recycelbare
Wertstoffe.
Der Restmüll wird im Müllheiz-
kraftwerk der GML in Ludwigshafen
verbrannt. Der Biomüll wird im
Biokompostwerk in Grünstadt zu
wertvollem Kompost verarbeitet. Das
bei den Sperrmüll-, Altholz-, Schrott-
und Elektronik-Schrott-Sammlungen
gesammelte Material wird soweit
wie möglich verwertet. Kühlschrän-
ke und Klimaanlagen werden nach
telefonischer Meldung kostenlos
abgeholt. Sie können zudem auf den
drei Wertstoffhöfen (Friedelsheim,
Grünstadt, Haßloch) kostenlos abge-
geben werden. Diese nehmen auch
alle anderen verwertbaren Abfälle in
haushaltsüblichen Mengen kostenlos
entgegen.
Daneben gibt es im Kreis eine
Vielzahl gemeindeeigener Grün-
abfallsammelstellen. Diese werden
vom AWB finanziell unterstützt. Die
Anlieferung von Grünschnitt ist auch
beim Biokompostwerk Grünstadt
möglich und bis 200 Kilogramm
kostenlos. Zur Sicherstellung der
ordnungsgemäßen Entsorgung von
Problemabfällen findet in jedem
Ort viermal jährlich eine kostenlose
Problemmüllsammlung statt.
Die Abfallwirtschaft ist aufgrund
wechselnder Rahmenbedingungen
und neuer Erkenntnisse einem stän-
digen Wandel unterworfen.
Die Mitarbeiter bemühen sich täglich
um den Ausgleich zwischen den
Interessen der Bürger und den Erfor-
dernissen der Abfallwirtschaft. Für
Fragen und Anregungen stehen sie
jederzeit zur Verfügung.
Ein eigenständiges Unternehmen ist
er nicht, sondern dem Kreis unter-
stellt, aber er ist auch anders organi-
siert als andere Abteilungen der Kreis-
verwaltung: Der Eigenbetrieb Abfall-
wirtschaft wurde mit Beschluss des
Kreistages zum 1. Januar 2006 ge-
gründet und hat eine Sonderstellung:
Mit besonderen Kompetenzen ausge-
stattet, kann er flexibel reagieren.
Denn längst sind Abfälle nicht mehr
nur Abfälle. Wiederverwertung ei-
nerseits und wachsende Entsorgungs-
kosten andererseits haben Müll zu
einem bedeutenden Wirtschaftsfak-
tor gemacht.
An diesem Markt muss sich der Abfall-
wirtschaftsbetrieb (AWB) behaupten
und ist entsprechend aufgestellt: „Zweck
dieser Organisationsform ist es, eine
optimierte Unternehmensführung im
Spannungsverhältnis zwischen Wirt-
schaftlichkeit und Kommunalinteresse
zu ermöglichen“, erörtert Werkleiter
Klaus Pabst. Die gesamte Wirtschafts-
führung müsse so eingerichtet sein, dass
eine gesonderte Beurteilung der Be-
triebsführung und des Betriebsergeb-
nisses möglich ist. „Durch die rech-
nungsmäßige Verselbstständigung wird
die geforderte Transparenz der wirt-
schaftlichen Ergebnisse hergestellt. Dies
dient natürlich auch der Stärkung des
Kostenbewusstseins.“ Das heißt, es gibt
einen Jahresabschluss, eine Gewinn-
und Verlustrechnung und eine Bilanz
mit „roten und schwarzen Zahlen“. Wirt-
schaftsprüfer kontrollieren die Bilanzen
und legen dem Kreis entsprechende
Jahresabschlussberichte vor.
Hauptaufgaben des AWB sind die Ent-
sorgung der Siedlungsabfälle, der De-
poniebetrieb sowie Altlasten- und De-
poniesanierung wie -nachsorge (siehe
Seite rechts). Dies muss nach strengen
Umweltrichtlinien vonstatten gehen. Zu-
gleich strebt der AWB an, die Müllge-
bühren so stabil wie möglich zu halten,
was in den vergangenen Jahren gelun-
gen ist. Dass die Bürger den Müll ge-
trennt entsorgen, hilft dabei (siehe Kas-
ten rechts). Umgekehrt muss der AWB
sich aber auch um alle Belange dieser
getrennten Müllabfuhr kümmern – vom
Einsammeln bis zur Entsorgung bezie-
hungsweise Verwertung. Entsprechend
verfügt er neben dem Finanz- und Rech-
nungswesen und dem technischen Be-
reich, der für Anlagen zur Müllentsor-
gung und die Wertstoffhöfe zuständig
ist, über einen Kundenservice für An-
und Abmeldungen sowie Rückfragen
(siehe Kasten links).
Beim AWB waren zu Beginn 15 Mitar-
beiter beschäftigt, derzeit sind es 24.
Pabst: „Die Wahrnehmung operativer
Aufgaben mit eigenem Personal auf den
Wertstoffhöfen und Deponiestandorten
hat zu dieser Erhöhung geführt.“
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